Eine Regenjacke in den Sommermonaten
Bei 20 Grad oder mehr klingt das vielleicht nicht sofort nach etwas, das Sie begeistert.
Denn Regenjacke = warm. Oder?
Nicht unbedingt.
Eine gute Sommerregenjacke wurde speziell entwickelt, um Sie trocken zu halten, ohne dass Sie sofort das Gefühl haben, in einer Sauna zu sitzen.
Und mit niederländischen Sommern, in denen Sonne und ein heftiger Regenschauer sich manchmal innerhalb einer Stunde abwechseln, ist das eigentlich ziemlich praktisch.
Warum fühlt sich eine Regenjacke manchmal so warm an?
Das hat nicht nur mit der Außentemperatur zu tun.
Ein dickes Futter speichert Wärme. Ein Material, das wenig atmungsaktiv ist, kann Schweiß schwerer ableiten. Und wenn Sie unter Ihrer Regenjacke auch noch mehrere Schichten tragen, wird Ihnen natürlich schnell warm.
Deshalb ist eine Regenjacke, die an einem kalten Herbsttag wunderbar ist, nicht automatisch die Jacke, die Sie an einem regnerischen Sommertag aus dem Schrank holen möchten.
Im Sommer suchen Sie etwas anderes.
Was macht eine Regenjacke sommertauglich?
Eine gute Sommerregenjacke ist in erster Linie leicht und ungefüttert.
Im Juli oder August brauchen Sie normalerweise keine Jacke, die Sie warm hält. Sie wollen vor allem eine zusätzliche Schicht, die Wind und Regen abhält.
Darüber hinaus spielt die Atmungsaktivität eine wichtige Rolle.
Beim Wandern oder Radfahren produziert Ihr Körper Wärme und Schweiß. Ein atmungsaktives Material hilft, einen Teil dieser Feuchtigkeit nach außen abzuleiten.
Das macht eine Regenjacke viel bequemer, wenn es draußen nicht kalt ist.
Lesen Sie auch: Warum wird man manchmal trotzdem klamm in einer wasserdichten Regenjacke?
Wasserdicht muss also gar nicht dick sein
Das ist vielleicht das größte Missverständnis.
Wasserdichtigkeit und Wärme sind zwei verschiedene Dinge.
Eine Jacke muss nicht dick, schwer oder gefüttert sein, um Regen abzuhalten.
Wie gut eine Regenjacke Wasser abhält, hängt unter anderem vom verwendeten Stoff, der Beschichtung oder Membran, der Konstruktion und der Verarbeitung der Nähte ab.
Eine dünne Regenjacke kann also ausgezeichnet wasserdicht sein.
Umgekehrt kann eine warme Jacke gerade überhaupt nicht für länger anhaltenden Regen geeignet sein.
Weitere Informationen zu Wasserdicht oder wasserabweisend? Finden Sie hier.
Und wie sieht es mit dem Schwitzen aus?
Auch in einer guten atmungsaktiven Regenjacke kann man schwitzen.
Besonders wenn es draußen warm und feucht ist und man kräftig Rad fährt oder wandert.
Eine Regenjacke bildet nun einmal eine zusätzliche Schicht um Ihren Körper. Keine wasserdichte Jacke kann die gesamte Körperwärme und den gesamten Schweiß sofort ableiten.
Deshalb ist es klug, an warmen Tagen auch darauf zu achten, was Sie unter Ihrer Regenjacke tragen.
Ein T-Shirt oder eine dünne Bluse ist oft mehr als genug.
Und hört es auf zu regnen?
Reißen Sie Ihre Jacke dann etwas weiter auf oder ziehen Sie sie aus.
Klingt einfach, macht aber einen enormen Unterschied.
Ein 2-Wege-Reißverschluss ist im Sommer besonders praktisch
Besonders beim Radfahren ist ein 2-Wege-Reißverschluss eine tolle Ergänzung.
Sie können die Jacke unten ein Stück öffnen. Das gibt mehr Bewegungsfreiheit und zusätzliche Belüftung, während Ihr Oberkörper trotzdem vor einem Schauer geschützt bleibt.
Bei längeren Regenjacken ist das besonders angenehm.
Leicht, wasserdicht und bereit für den deutschen Sommer ☀️🌧️
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Welche Regenjacke trägt man im Sommer?
Achten Sie vor allem darauf, wie Sie die Jacke verwenden möchten.
Suchen Sie eine Regenjacke, die Sie auf einem Tagesausflug oder im Urlaub mitnehmen können? Dann ist ein leichtes Modell, das nicht zu viel Platz einnimmt, praktisch.
Fahren Sie täglich Rad? Achten Sie dann auf Bewegungsfreiheit, Länge und zum Beispiel einen 2-Wege-Reißverschluss.
Gehen Sie viel wandern? Dann werden ein geringes Gewicht und gute Atmungsaktivität wichtiger.
Und möchten Sie eine Jacke, die Sie nicht nur bei einem Schauer anziehen, sondern auch einfach als Sommerjacke tragen? Dann spielen Passform, Farbe und Aussehen natürlich ebenfalls eine Rolle.
Denn praktisch darf gerne auch schön sein. 😉
Aber was, wenn es wirklich warm ist?
Bei 25 oder 30 Grad ist jede Jacke warm.
Auch eine Sommerregenjacke.
An solchen Tagen müssen Sie eine Regenjacke natürlich nicht stundenlang geschlossen tragen. Sehen Sie sie vor allem als Schutz für den Moment, in dem der sommerliche Schauer tatsächlich losbricht.
Und gerade bei warmem Sommerwetter können diese Schauer ziemlich plötzlich und heftig sein.
Warum sind sommerliche Regenschauer oft so heftig?
Das macht eine leichte Regenjacke praktisch, um sie dabei zu haben, ohne dass man den ganzen Tag in einer Jacke herumlaufen muss.
Typisch deutscher Sommer
Morgens scheint die Sonne.
Mittags erscheinen plötzlich dunkle Wolken.
Zehn Minuten später regnet es.
Und vor dem Abendessen sitzen Sie einfach wieder draußen.
Vielleicht müssen wir uns also nicht zwischen einer Sommerjacke oder einer Regenjacke entscheiden.
Mit der richtigen Regenjacke geht beides.
Welche Sommerregenjacke passt zu Ihnen?
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Wasserdicht, wenn es nötig ist, aber ohne das dicke Futter einer Winterjacke.
Genau das, was Sie während eines deutschen Sommers wollen.
Lass den Sommerschauer nur kommen 🌦️









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