Man zieht eine wasserdichte Regenjacke an.
Die Kapuze wird aufgesetzt.
Reißverschluss zu.
Und voller guter Dinge schwingt man sich aufs Rad.
Eine halbe Stunde später kommt man an und denkt sich:
Wie kann ich bloß klamm sein? Meine Jacke ist doch wasserdicht?
Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Wasser überhaupt nicht von außen kommt.
Sondern von innen.

Wasserdicht bedeutet nicht automatisch atmungsaktiv
Eine Regenjacke hat eigentlich zwei verschiedene Aufgaben.
Sie muss den Regen draußen halten.
Aber während der Bewegung produziert der Körper Wärme und Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit möchte man jedoch so weit wie möglich nach außen entweichen lassen.
Und hier kommt die Atmungsaktivität einer Regenjacke ins Spiel.
Eine Jacke, die hervorragend wasserdicht ist, aber kaum atmet, kann dazu führen, dass sich Wärme und Transpirationsfeuchtigkeit auf der Innenseite ansammeln.
Die Folge?
Ein klammes Gefühl.
Auch wenn kein Tropfen Regen durch die Jacke gedrungen ist.
Was bedeutet Atmungsaktivität?
Bei technischen Regenjacken sieht man neben der Wassersäule manchmal noch eine zweite Zahl.
Zum Beispiel:
10.000 g/m²/24 Stunden
Diese Zahl gibt an, wie viel Wasserdampf unter Testbedingungen in 24 Stunden durch einen Quadratmeter Material abgeführt werden kann.
Im Allgemeinen gilt: Je höher die Zahl, desto größer ist die Fähigkeit des Materials, Feuchtigkeit nach außen abzuführen.
Aber auch hier gilt, dass eine Zahl nie die ganze Geschichte erzählt.
Passform, Belüftung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Anstrengung und die Kleidung, die man unter der Jacke trägt, spielen alle eine Rolle.

Besonders bei viel Bewegung merkt man den Unterschied
Ein gemütlicher Spaziergang zum Laden ist etwas anderes als zwanzig Minuten zügiges Radfahren.
Je aktiver man ist, desto mehr Wärme und Feuchtigkeit produziert der Körper.
Deshalb wird die Atmungsaktivität immer wichtiger, wenn man:
- viel Fahrrad fährt
- zügig wandert
- den Hund lange ausführt
- längere Zeit draußen ist
- schnell warm wird bei Bewegung
Eine gute Regenjacke für den aktiven Gebrauch muss also nicht nur verhindern, dass Regen eindringt.
Sie muss auch dabei helfen, Feuchtigkeit von innen nach außen abzuleiten.
Ist 15.000 immer besser als 5.000?
Nicht automatisch.
Ähnlich wie bei einer Wassersäule muss man den Verwendungszweck berücksichtigen.
Für kurze Strecken und den ruhigen Alltagsgebrauch können die Anforderungen andere sein, als wenn man stundenlang wandert oder täglich bei Wind und Wetter Fahrrad fährt.
Eine Jacke wie die Danefæ Dogwalker kombiniert beispielsweise eine Wassersäule von 15.000 mm mit einer Atmungsaktivität von 15.000 g/m²/24 Stunden.
Gerade diese Kombination macht eine solche Jacke interessant für Menschen, die längere Zeit aktiv draußen sind.
Schauen Sie sich hier die Danefæ Dogwalkers an
Viel draußen, auch wenn es regnet?
Dann achten Sie nicht nur darauf, wie wasserdicht eine Jacke ist, sondern auch auf die Atmungsaktivität.
Entdecken Sie unsere wasserdichten Regenjacken
Was man unter der Regenjacke trägt, zählt auch
Ihre Regenjacke kann technisch noch so gut sein: Wenn Sie falsche Schichten darunter tragen, können Sie trotzdem klamm werden.
Materialien, die Feuchtigkeit gut von der Haut ableiten, sind bei aktiver Nutzung oft angenehmer als Kleidung, in der sich Transpirationsfeuchtigkeit ansammelt.
Auch zu viele Schichten können dazu führen, dass Ihnen schlichtweg zu warm wird.
Und dann kann selbst die atmungsaktivste Regenjacke nicht verhindern, dass Sie schwitzen.
Lüften hilft
Manchmal ist die einfachste Lösung überraschend effektiv.
Öffnen Sie Ihre Jacke ein wenig, wenn es gerade nicht regnet.
Verwenden Sie einen 2-Wege-Reißverschluss von unten, wenn Sie Fahrrad fahren.
Und ziehen Sie nicht standardmäßig einen dicken Pullover an, nur weil es draußen regnet.
Regen bedeutet schließlich nicht automatisch, dass es kalt ist.
Schon gar nicht im Sommer 😉.
Also... leckt Ihre Regenjacke?
Fühlt sich die Innenseite Ihrer Jacke klamm an, ist der erste Gedanke oft:
"Meine Regenjacke leckt."
Aber das muss überhaupt nicht der Fall sein.
Schauen Sie, wann es passiert.
Sind Sie eifrig am Radfahren oder Wandern? Ist es draußen warm? Haben Sie mehrere Schichten an? Fühlt sich die gesamte Innenseite klamm an, statt nur eine bestimmte Stelle?
Dann könnten Transpiration und Kondenswasser eine viel logischere Erklärung sein.
Tritt dagegen an einer bestimmten Stelle bei Regen immer wieder Wasser ein, zum Beispiel an einer Naht oder einem Reißverschluss?
Dann kann es sich natürlich doch um ein Leck handeln.
Eine gute Regenjacke dreht sich um Balance
Nur auf die höchste Wassersäule zu achten, ist also nicht genug.
Eine gute Regenjacke passt zu dem, was Sie damit machen.
Wasserdichtigkeit hält Regen draußen.
Atmungsaktivität hilft, Feuchtigkeit von innen entweichen zu lassen.
Und erst wenn diese beiden Eigenschaften gut zu Ihrem Gebrauch passen, werden Sie merken, wie viel komfortabler es sein kann, bei Regen draußen zu sein.
Trocken von außen und bequem von innen
Bei Hipinderegen schauen wir deshalb über das Wort „wasserdicht“ hinaus.
Wassersäule, Atmungsaktivität, Nähte, Länge und Passform bestimmen zusammen, welche Regenjacke zu Ihnen passt.
Bereit für Regen ohne das klebrige Regenjacken-Gefühl?







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Eine Regenjacke im Sommer: Ist das nicht viel zu warm?
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